04 Mai 2014

Namibia

20. Januar bis 6. März 2014

In Namibia angekommen – hier bin ich Tourist, hier darf ich es sein

4. Mai 2014 – ✍
Alle Freunde und Verwandte sind wieder glücklich in der Heimat angekommen, und wir können uns nicht mehr vor dem Schreiben des blog „drücken“.
Obwohl das Leben als Tourist ganz schön anstrengend sein kann . . .



Auf der Salzpfanne
Vom Grenzübergang Oshikango geht es durch das King Nehale Gate in den Etosha Nationalpark.


Auf der Salzpfanne



Und wir sehen die ersten Tiere.
Impala AntilopeGiraffeKudu
SpringbokHippo Hippotamus

Jeder Tag bringt auch hier Gewitter, was aber durch den Blick vom Camp Weavers Rock auch einmal zum tollen Erlebnis werden kann. So haben wir Namibia noch nicht gesehen.
Weavers Rock: EingangWeavers Rock: AusblickWeavers Rock: Gewitterstimmung

In Windhoek steht die 300 000-km-Inspektion an, die Hans Rothe mit gewohnter Umsicht und Qualität ausführt - und am Grill ist er auch unschlagbar!
Brai bei HansBei Hans und Dorle

Dann freuen wir uns auf das Treffen mit den anderen Westroutenfahrern am Brandberg.
Auf dem Wege besuchen wir in Omaruru Aret von Koenen auf seiner Farm – Aret kennen wir von früheren Reisen.
Campsite auf Arets FarmLiliengewächs auf Arets FarmTurtle auf Arets Farm

Wolken und Neben hängen tief über dem Brandbergmassiv. Bei diesem Wetter wird der Ausflug zu den Felsmalereien mit den Hannoveranern, Holländern und dem Belgier zu einem gemütlichen Spaziergang. Später lesen wir in der Allgemeinen Zeitung, daß heftige Regenfälle den Wanderweg unter Wasser gesetzt haben.
Brandberg im NebelBrandberg im NebelBrandberg im Nebel
Aufstieg zur "White Lady"White Lady?White Lady-Bereich

Gemeinsam klettern wir mit unseren drei Wagen vom Brandberg White Lady Camp über den 4 x 4-Trail zum Burnt Mountain und weiter zum Aba Huab Camp – ein wunderbarer Einstieg in die Weite Namibias. Dort trennen sich unsere Wege wieder.
Am Burnt MountainBurnt MountainSave the Mountain!
ZeugenbergIm DamaralandHornbill am Brandberg

Wir träumen von einem Bushcamp im Reich der Barking Geckos. Dieses liegt in der Nähe vom Doros Krater auf der 4 x 4-Strecke zum Ugab Rhino Trust Camp.
Am Doros KraterWegweiser zum Ugab CampUgab Camp

Aber unsere vor sechs Jahren in Indien gekaufte Batterie macht uns unterwegs einen Strich durch die Rechnung: Sie fängt mächtig an zu kochen. Mit stabilen Plastiktüten basteln wir ein Säureauffangbecken und sehen zu, daß wir zügig nach Swakopmund kommen, dem nächsten Ort, wo man eine neue Batterie kaufen kann. Eine ordentliche Motorwäsche beseitigt (hoffentlich!) die anfangs übergelaufene Säure.
So beschert uns die defekte Batterie noch einen netten Stadtbummel durch Namibias zweitgrößte Stadt.
Swakopmund: Alte BrückeUnd wieder: SüdWesterHumorSwakopmund: Aber sicher!
Swakopmund: Hübsch, näch?

Schon vor unserer Reise haben wir uns mit unseren Freunden Anke und Peter aus Berlin verabredet, und auch Ankes Schwester Brita samt Schwager Klaus aus Südafrikas sind mit von der Partie.
Auf Rooiklip
So treffen wir uns auf Farm Rooiklip zunächst mit Brita und Klaus und genießen beim Roten Gesellschaft und die weite Aussicht. Wir freuen uns alle vier auf das Wiedersehen mit Anke und Peter.

Am 13. Februar fliegen die beiden ein, und wir fahren gemeinsam auf die Ameib Ranch. Hier können wir laufen, staunen über die Felsformationen des „Riesental“, die blühenden Pflanzen auf dem Weg zur „Philips Cave“ und die Kulisse von „Bulls Party“. Birdwatching vom Feinsten!

Berliner in SüdWest?
Auf dem Weg nach Ameib: Farm Berlin

Hummeldumm auf AmeibGelbes Blütenmeer auf AmeibLilie auf Ameib
Ameib: Bulls PartyBulls Party: Ungewohnt grün. . . und feucht

Gewitter auf Ameib. . . kommt näherKhan läuft - Toyota auch
Natürlich bekommen wir auch unser tägliches Gewitter ab, selbst das Khan Revier läuft.

Unterwegs nach Etosha erstehen wir diesen Pilz, der nach Regenfällen aus Termitenhügeln wächst. Drei davon sind eine leckere Mahlzeit satt - für sechs Personen."Termiten-Pilz"

Okahandja bypassIrgendwo an der Pad

Im Park dann bald die ersten Begegnungen – die nächsten 500 m konnte es nur im Rückwärts weitergehen.
Elefant . . .. . . ohh, hmm, äähh!

Am Wasserloch im „Halali Camp“ fanden sich in der Nacht Hyänen, Löwinnen und Nashörner ein - nichts für Amateur-Fotoapparate.

Wir besuchen den Hobas Meteoroten und Autowandern dann durch die Otavi Berge. Bezaubernd die grüne Landschaft, auf der Pad sitzen hunderte von Schmetterlinge an den Pfützen. Dies ist die schöne Seite der Regenzeit, die dieses Jahr spät, aber um so heftiger begonnen hat.
Hobas MeteoritWer wird denn wohl . . .Guinas Kratersee bei Tsumeb
Otavi Mts.Schmetterlinge

Okavango und Chobe bilden inzwischen weite Sumpfgebiete, Mücken und andere Plagegeister inklusive. Bei Bootstouren aber lassen sich Vierbeiner, Vögel und Landschaft entspannt beobachten.
BootstourNilkrokodilSchlangenhalsvogel
Elefant, einer von vielen . . .FlußpferdeWarzenschweine

Hier erreicht uns dann die Nachricht vom Tod unseres Freundes Nobse, den wir schmerzlich vermissen werden.
Baobab


Kommentare

Norbert schrieb:

Hallo Karin und Uli,

jetzt also Namibia! Wenn ich bei euren bisherigen berichten manchmal den Atem anhalten musste... jetzt, in naminbia, kann ich ja mal aufatmen.
genießt die Erholung, auch wenn es heiß sein dürfte - von den temperaturen aus gesehen.

Herzliche Grüße
Norbert

16 Februar 2014 um 06:09
Wolfgang Radt schrieb:

Liebe Karin und Uli,
endlich haben wir wieder in Euer Tagebuch geschaut und sind froh,daß es Euch immer noch gut geht. Die Pisten waren ja z.T. schauerlich, Eure Leistung darum um so bewundernswerter!
Haltet die Ohren steif und bleibt gesund. Das wünschen Euch
Wolfgang und Bini aus der Pariser Straße

19 Februar 2014 um 09:44
Andy Mohl schrieb:

Hallo Karin, hallo Uli,

Namibia ist doch für Euch wie daheim, willkommen in der Heimat.

Abenteurer lieben wir auch, aber nur kurz, da bewundern wir Euch wirklich. Afrikaberichte auch erster Hand, danke für diese Informationen.

Wir verschwinden für 2,5 Wochen nach Argentinien, für Euch wäre es ein kurzer Ausflug, für uns ist es das Erlebnis des Jahres.

Wünschen Euch weiter eine gute Reise,
liebe Grüße,
Thea & Andy

23 Februar 2014 um 10:33

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