11 Juni 2014

Southafrica, Republic of

8. Mai bis 26. Mai 2014

Von Rietfontein geht es nach Twee Rivieren, dem südafrikanischen Eingang zum Kgalagadi National Park. Hier werden uns Eintritt und zwei Übernachtungen im Park gewährt. Gleich machen wir uns auf zur ersten Pirschfahrt.
Secretary BirdsTawny EagleSpringbok
Oryx mit Gnu. . . in Südafrika Gemsbok genannt

Das Wetter schlägt um, wieder Blitz, Donner und Regen, der überschwemmte Pisten hinterläßt; es kühlt ab. Den Löwen macht das nichts aus. Wir sehen sie kurz vor Einbruch der Dunkelheit auf dem Rückweg zum Camp.
In der Daemmerung . . .

Ein besonderes Erlebnis wird der gemeinsame Grillabend mit drei südafrikanischen Ehepaaren. Wir alle haben uns erst auf Picknicplätzen im Park kennengelernt, unkompliziert werden Fleisch, Gemüse und Wein miteinander geteilt, und wir sitzen bis in den späten Abend in fröhlicher Runde zusammen.

Stopover Kalahari Guesthouse . . .lekker . . .und gemütlich.
Auf dem Weg nach Upington

In Upingtons großer Shopping Mall erstehen wir dicke, flauschige Fleecejacken (Made in South Africa) und können nun den einstelligen Temperaturen von 17–9 h morgens gelassener entgegensehen.
Waterfall Camp mit WeinfarmDie Mas-Camp, auch auf Weinfarm
Durch die Weingebiete des Orange Rivers folgen wir dem Fluß bis zu seinen spektakulären Wasserfällen und Schluchten im Augrabis National Park.
Fahrt zum Parkentlang an Zäunen . . .
Orange River in Schlucht. . .!
Augrabis-Fälle: Der Orange RiverSchilf am FlußDassie-Trail
Dassie, auch Klipschliefer genanntSkorpion auf Dassie-TrailKarin auf Dassie-Trail

Campbesucher bestärken uns in unseren Plänen, entlang des Orange River bis in den Richtersfeld Nat. Park vorzutrekken.
Noch auf AsphaltKöcherbaumKöcherbaum: Blütenstand
PistenarbeitParteiarbeitDattelpalmen: Eingang zur Plantage

Also gings weiter durch Communal Land (= keine Zäune mehr!), richtig einsame Gegend, wirklich tolle Landschaft, Canyon, Berge, 4x4-Trails. Im tiefer gelegenen Tal des Orange herrschen auch nachts wieder Wohlfühltemperaturen, die in Klein Pella sogar Dattelpalmenplantagen ermöglichen. Von Witbank, direkt am Fluß gelegen, folgen wir einem 4x4-Trail zum Groot Melkboom Camp.
Zum Orange River4x4-TrailWitbank

Kurz vor unserem Ziel erwischt es uns: Getriebeschaden – der Rückwärtsgang ist blockiert! Und das schon bei km-Stand 300 900! Toyota: Nichts ist unmöglich!
Wir haben keinen Blick mehr für die fulminante Canyonlandschaft.
Fast 9 km im Rückwärtsgang navigiert Uli über die steinige, teilweise tiefsandige Strecke mit engen Kurven zur kleinen Farm von Abraham. Es ist Sonntag, bereits 16 h, kein Mobilfunk- oder Festnetz. Abrahams Backie ist nicht stark genug, um den Toyota zu schleppen. Wir übernachten vor seinem Farmhäuschen.
Übernachten vor Abrahams FarmhausAbrahams SchafherdeFarmer helfen!

Am nächsten Morgen bringt uns Abraham auf dem uns schon wohlbekannten 4x4-Trail ins 30 km entfernte Witbank. Dort gibt es ein Telefon bei der Dorfverwaltung. So erreichen wir einen Abschleppdienst im 140 km entfernten Springbok. Sie schicken umgehend einen Lkw. Ein weiterer Farmer fährt mit zu Abrahams Farm und schleppt uns mit seinem stärkeren Backie zur nächsten Gravelroad, wo uns der Lkw erwartet.
Ernests Backie: Stark genugProfis winchen. . . und nehmen Huckepack
Wir sind begeistert von der Hilfsbereitschaft der Locals!

Kurz vor Sonnenuntergang erreichen wir die Springbok Lodge, der Toyota steht in der ersten Reihe beim Towing Service.
Springbok LodgeZwischenlager in Springbok

Der nächste Tag ist mit Recherche ausgefüllt, wobei sich im buschtaxi-forum der entscheidende Hinweis findet. Forumsmitgied Adolf lebt in Südafrika und nennt uns die richtigen Ansprechpartner. Schnell stellt sich heraus, eine Getrieberevision in Springbok ist nicht möglich.
Am Donnerstag Mittag wird unser Auto in Kapstadt bei JB´s Auto Repairs abgeladen. Zwei Stunden später hat Johan Meyer das Getriebe gestript und die Ersatzteilverfügbarkeit geprüft.
Getriebe gestriptGehäuse: Lagersitz gebrochenBruchstück blockiert den Rückwärtsgang
„Ich rufe an, wenn es fertig sein könnte, spätestens aber Dienstag.“
Mit dieser optimistischen Prognose werden wir entlassen und haben Zeit, mit unserem Mietautochen die Kap-Halbinsel zu erkunden.

Das Wetter schaltet um auf Sturm und Regen, aber die entzückenden B&B`s (mit elektrisch beheizbaren Unterbetten!) und Bistros (einschließlich fish`n chips) sind mehr als ein Ersatz für Camping im Dachzelt.
Elephant Eye LodgeElephant Eye Lodge: Kein PoolwetterHout Bay im Nebel
Zum Nordhoek PeakProtea . . .und noch Protea
Martin kennt den Weg zum Nordhoek Peak

Hout Bay: FischereihafenThun: Guter Fang. . . freut!
Kunststücke . . .fish`n chipsund Sport!
Hafen von Hout Bay: Impressionen

Sturmerprobter PhotographSturmerprobter Pinguin?Sturmerprobter Wolsley
Impressionen von der Kaphalbinsel-Küste

„Ja, das Auto ist fertig; ihr könnt es abholen, es wird gerade gewaschen.“ kommt Dienstag der Anruf von JB´s. Alle Achtung: Nach kaum vier Werktagen können wir wieder mit unserem vertrauten Gefährt(en?!) weiterreisen.

Nach einem Frühstück in Longstreet, gegenüber von Mama Africa, im Sceneviertel von Kapstadt soll es weitergehen in die Weinregion.

Cape Town CityMother AfricaCity im Nebel
Kapstadts Altstadt mit einem touch von Kreuzberg



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