15 Juni 2014

Südafrika, nach der Getriebewende

27. Mai bis 17. Juni 2014

Wieder unterwegs: Western Cape mit Weinregion, Langeberg und Beginn der Garden Route.

Stellenbosch allerdings durchfahren wir bei Sturm, Nebel und Regen. Das Wetter lädt wirklich nicht zum Bummeln ein. Auch in Franschhoek bleibt es beim Cappucino. Erst vor Robertson klart es auf. Im Skurwekop Camp, auf einer Weinfarm gelegen, sind wir die einzigen (Un)verfrorenen. Schon hier empfiehlt man uns Mosselbaai, wegen des moderaten Klimas.

Es bleibt zwar stark windig, jetzt aber bei klarem Himmel; so folgen wir Martins Rat, bleiben zunächst auf der R 62, um dann Richtung Kleine Karoo abzubiegen. Auf kleiner Pad zum Kruisrivier Camp liegt ein Restaurant, die Terrasse windgeschützt nach Nordwesten voll in der Sonne, Kaffee und Kuchen vom Feinsten, toll.
Viel Platz für uns im Dachzelt!Toscana-Fraktion am SwartbergBlick ins Kruisrivier

Dann ein seltener Anblick: Straußenvögel am Berghang auf grüner Weide.
Straußenfarm im Grünen. . . ungewohntes Bild

Das Kruisrivier Guesthouse war früher eine Wassermühle. Das Camp liegt eingebettet in Berge und rauschende Wasser. Morgens liegt Rauhreif über der Landschaft.
Camp im Herbst bei 0 °CWassermühle am CampAchse und Lager

Swartberg-Paß: Blick nach SüdenSwartberg: PaßhöheFahrt abwärts
KlipspringerBerghütte am Beginn der Swartberg-TrailsFaltenwurf
Wow! Mehr fällt uns zum Swartbergpaß nicht ein, so überwältigend ist der Eindruck.

Swartberg-Bäume
Management: Entfernung von invasiven nichteinheimischen Pflanzen

Pause in Prince Albert, einem kleinen verschlafenen Ort in der Karoo, und via Meieringspoort, De Rust und Oudshoorn gehts dann in die Küstenregion.
Prince Albert: HauptstraßeRenoviert: Kapholland-ArchitekturDe Rust: Arbeiterhäuser
Oudtshorn: Hängebrücke gesperrtOudtshorn: Bowling


☁ ☂ ☀ ✌


Der einbrechende Südhalbkugel-Winter treibt uns in die Gegend von Mosselbaai, die Region Südafrikas mit dem ausgeglichendsten Klima . . .

Mosselbaai hält zunächst, was die Südafrikaaner versprachen: Sonnenschein und moderate Nachttemperaturen. Wir sitzen sogar Abends bei einem letzten Braai.

Camp am Indischen OzeanBedingt warm!Wieder Sonne: Mosselbaai
und lockt SurferNie ohne NeoprenThe Point

Nach drei Tagen treibt uns der Regen doch in ein Gästehaus. Den Komfort nehmen wir mit Freude an, und die Sonne lacht dann auch wieder.

Point VillageVillage Architecture
SonnenAufgang!. . . Regenund wieder Urlaubswetter
Roesteri mit Cafe. . . und viel Charme


➵ Overberg-Region

Riesige Agrarflächen breiten sich in dieser Gegend zwischen Küste und Bergen aus.

Overberg-RegionFarmland bis zum HorizontMilchproduktion

Und natürlich müssen auch wir den Most-Southern Tip of the African Continent besuchen.

Links Indischer, rechts Atlantischer OzeanLighthouse Cap Agulhas.Bucht von Cap A.
"The Southern-Most Tip of the Continent of Africa" – nicht etwa das "Kap der Guten Hoffnung"!


➶ Nach Grabouw im Elgin-Tal via Heidelberg

Heidelberg: PostamtKapholland-Architektur in Heidelberg

Abends werden wir in den Country Club von Grabouw eingeladen und übernachten bei Cindy und Stuart, die wir im Kgalagadi National Park kennengelernt haben.
Zu Gast bei StuartRauhreif in Stuarts Garten


➶ Noch einmal in die Weinregion: Franschhoek

Auf dem Wege nach Cape Town geht es noch einmal über den Franschhoek Paß, diesmal schon mit erstem Schnee auf den Gipfeln. Dann folgt ein besonderes Highlight, das Automobilmuseum von Franschhoek.

MorgennebelSchnee über dem Franschhoek-Paß
Automuseum FranschhoekBugatti!


➶ Zurück zur Kap-Halbinsel

Das schöne Wetter hält an. Über Muizenberg cruisen wir an der Küste entlang bis zum Kap der guten Hoffnung. Es dauert eine Weile bis ein Foto gelingt, denn egal zu welcher Jahreszeit: hier ist immer Saison.

High Density Suburbs in KapstadtStrand in Muizenberg, Vorort von KapstadtHier arbeiten, dort wohnen
Größer kann der Kontrast kaum sein: Townshiphütten und die bunten Strandhäuschen von Muizenberg; kaum 10 km liegen zwischen diesen Welten

Am Kap der Guten Hoffnung. . . allzeit bereit!Aloe und windzerzauste Konifere

Die letzten Tage vor dem Abflug verbringen wir in der Amakhaya Lodge, geführt von Pierre Dohrmann, Berliner Urgestein (goggeln lohnt).
Berliner am Kap
Der sturmzerzauste Berliner Bär im Garten der Lodge stimmt schon auf zuhause ein.

Denn dieser Kap-Halbinsel-Besuch ist nicht nur plaisir; von hier aus heißt es Abschied nehmen von Afrika.
Am Dienstag, 17. Juni 2014 heben wir ab nach Deutschland, das Auto schippert im Container hinter.

Wir freuen uns schon,
euch alle gesund und munter weiderzusehen

Karin & Uli


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