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22 April 2008

Indien: Von Kodaikanal bis Delhi

Durch die Western Ghats zu den Backwaters von Kerala
(1. 3. 2008-6. 3. 2008)


Bevor der Touristenstrom Samstags morgens einsetzt verlassen wir Kodaikanal und sind innerhalb von zwei Stunden von kuehlen 1900 m auf heissschwuele 200 m hinunter, dann wieder hinauf auf 1500 m zur Grenze von Kerala.




Bei Nebel und Regen geht die Fahrt durch Tee-, Kaffee- und Gewuerzplantagen nach Kumily, dann weiter durch Gummibaumplantagen und schliesslich ausgedehnte Reisfelder in der Ebene um Alappuzha.



In der Stadt Alappuzha im Bundesstaat Kerala haben wir den suedlichsten Punkt unserer Reise erreicht.
Nach der hektischen Betriebsamkeit in der Ebene lassen wir uns geruhsam im Kanu durch das Kanalsystem der Backwaters paddeln - nur beim aufkommenden Gegenwind und von Wasserhyazinthen verkrauteten Abschnitten ist unsere taetige Mithilfe willkommen.




Weiter nach Norden: In Fort Kochin beobachten wir bei Flut fasziniert die Arbeit mit den chinesischen Fischernetzen - eine jahrhunderte alte Tradition.




Noch mehr alte Techniken: Die Druckerei des Karmeliterordens versorgt uns mit neuen Visitenkarten. Nicht nur die Freunde der Schwarzen Kunst werden erkennen, dass die technische Einrichtung jedem Museum zur Ehre gereichen wuerde - DTP und Heidelberger 1farben-GTO waren aber auch vorhanden.





Ueber Hampi und Khajuraho nach Agra
(7. 3. 2008-20. 3. 2008)


Bei Kozhikode fahren wir weiter ueber kleinste Bergstrassen nach Osten Richtung Madikeri.


Amaryllis als Fruehlingsboten

Ein 4x4-Track bringt uns hinauf zum Honey Valley Estate:


Frueher Honig- und Kaffee-Farm, heute auch Lodge mit oekologischer Ausrichtung - Wanderungen, Natur pur, nette Gastgeber und Gaeste aus aller Welt.

Die Tempelanlagen von Hampi: Eingebettet in eine Felslandschaft, die mit ihren riesigen rundlichen Boldern an Matopos in Zimbabwe erinnern, bestechen sie schon durch ihre Weitlaeufigkeit und Groesse. Ausgrabungsarbeiten und Restauration sind weiter in vollem Gange.



Wunderschoen der Duft eines riesigen Frangipani in Bluete.

Ueber Hyderabad (noch 1500 km bis Delhi auf dem National Highway Nr. 7) geht es nun hunderte von Kilometern nach Norden, durch Savannenlandschaften und trockene Bergwaelder, reife Getreidefelder und von Windhosen durchwirbelte Geroellwuesten.






Erst hinter Katni biegen wir nach nordwesten Richtung Khajuraho ab: Der riesige Tempelkomplex ist nach dem Taj Mahal in Agra der meistbesuchte Touristenmagnet in Indien.







Taj Mahal in Agra


Delhi (21. 3.-29. 3. 2008)

In Neu-Delhi steuern wir den Stadtteil Hauz Khas Enclave an, wo wir die ueberwaeltigende Gastfreundschaft von Indischen Freunden erleben, die wir in Nepal kennengelernt haben.

Man mag Gediegenes . . .

So erleben wir auch das Holi-Fest (Begruessung des Fruehlings) im Kreise der wohlhabenden Brahmanen-Familie.




Fuenf Tage benoetigen wir fuer die Beschaffung der Pakistan- und Iran-Visa: Montag 9-13h Iranische Botschaft; Dienstag 8-10 h Deutsche Botschaft, 11-13 h Pakistanische Botschaft; Mittwoch 10-12 h Pakistanische Botschaft (Interview!); Donnerstag 16-17 h Pakistanische Botschaft (Visa fertig!); Freitag 9-13 h Iranische Botschaft (Visa fertig). Da blieb nicht viel Zeit fuer Besichtigungen - doch wir haben uns Alt-Delhi angesehen.