22 Januar 2008

Indien - Rhajastan

Jaipur, Jaisalmer und Mount Abu
(8. 12. 2007 bis 19. 12. 2007)


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Jaipur, die “Pink City”,
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Nur diese Farben sind erlaubt . . .

besichtigen wir etwas ungeplant gleich per Auto, da wir mitten in die Altstadt und den Bazarbereich geraten, bevor wir ein Hotel mit Parkplatz finden.
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Hier in der Stadt wiederholen wir unsere erste Lektion: Immer und ueberall, bei jeder noch so kleinen Transaktion, den Preis vorher erfragen und festklopfen, auch bei staatlichen Stellen wie Museen etc. Oft ist das eine anstrenggende Sache. Dennoch, Jaipur gefaellt uns gut, weil es so ganz normal daher kommt, trotz der vielen Touristen.
Nachts gehen wir die Hauptstrasse entlang und sehen die Elenden der Gesellschaft schlafen, sich an Abfallfeuern waermen, Abfallberge rotten stinkend vor sich hin samt Faekalien, und ohne die Kuehe, die fast alles fressen, waere es noch schlimmer. Da ist die heilige Scheisse definitiv das kleinere Uebel!

Ganz im Westen Rajasthans erreichen wir die Wuestenstadt Jaisalmer, wo wir die naechste Lektion erteilt bekommen. Wir kaufen, kaum dass wir im Billighotel angekommen sind, ehe wir es richtig begriffen haben, eine recht teure zweitaegige Kamelsafari mit Besichtigungsprogramm per Jeep.
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Die Ungereimtheiten im Ueberzeugungsgespraech spueren wir beide, aber unser Gegenueber beweist extrem gute Menschenkenntnis und soziale Kompetenz. Anfangs sind wir wuetend, dann fragen wir uns, wie es kommen konnte. Wir haben schon wieder vergessen, Entscheidungen, die gar nicht draengen, nur zu treffen, wenn wir ganz bei uns sind, hellwach und aufmerksam. So bleibt nur, das Gesicht zu wahren. Uebrigens: in “Zirkuskind” von John Irving und “Notbremse nicht zu frueh ziehen!” von Andreas Altmann wird plakativ und spannend beschrieben, wie das funktioniert!
Gluecklicherweise stellt sich die Safari als schoene Erfahrung heraus: Volles Besichtigunsprogramm, abwechslungsreiche Landschaft, gute Kamele, nette Fuehrung und Begleitung, sehr gutes Essen, Softdrinks, Bier am Lagerfeuer mit Folklore-Darbietung, ganz abgesehen von der Nacht unter dem Sternenhimmel – alles nur fuer uns beide.
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Spaeter erwandern wir dann Jaisalmer, ein noch sehr orientalisches und zeitloses Staedtchen mit grossen, repraesentativen Kaufmannshaeusern in engen Bazarstrassen.


Selbst in diesem kleinen Ort bekomme ich innerhalb von zwei Tagen die benoetigten Bifocalglaeser, wie bei uns nach Computervermessung etc beim Optiker, und sehr preiswert dazu.

Erinnerungen an Zimbabwe und Namibia im Winter werden wach als wir durch die Halbwueste Rajasthans


nach Sueden fahren und schliesslich nach Mt. Abu (1200 m) hinauf, Rajasthans “one and only hillstation”. Hier goennen wir uns eine luxurioese Nacht im Hotel mit Weihnachtseinstimmung gratis.


Gespraeche mit anderen Gaesten, Indern, die z.T. schon in dritter Generatiion in den Staaten leben und jetzt Verwandtschaft in Indien besuchen, zeigen uns einmal mehr, dass unsere Erfahrungen beim Einkaufen bis hin zum Begafftwerden wie ein Zootier nicht nur darauf beruhen, Weisse zu sein. Auch die Besucher kaempfen mit den Bedingungen hier und wissen manchmal nicht, ob sie lachen oder schreien sollen.
Am Nachmittag bestaunen wir die Wanderung hunderter indischer Touristen zum Sunset Point auf dem Berg bestueckt mit Zuckerwatte, Knabbereien und Kameras. Der Sonnenuntergang wird zum soziales Ereignis.





Bilder der fuer uns schoensten Jain-Tempelanlage, leicht und hell aus Marmor, hier in Mt. Abu bitte "googlen": fotografieren war streng verboten.

Mehr Rhajastan-Bilder unter "mehr"!

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