weCruise Karin und Uli unterwegs

Mpulungu – Zambias Hafen am Tanganjikasee

9. December 2023
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Dhaus auf dem Tanganjikasee

Mpulungu am Tanganjikasee! Schien bei Beginn des zweiten Teils unserer Reise noch in weiter Ferne und lag nun nach dem Abstieg in den Afrikanischen Graben (800 Höhenmeter!) vor uns.

Bewegend für Uli – war er doch hier vor 32 Jahren mit dem Motorrad von Bord der „Liemba“ gegangen, um seine Fahrt nach Zimbabwe fortzusetzen.

Die „Old North Road“

führt von Mbala als gewundenes Asphaltband durch Bauerndörfer den Grabenbruch hinunter. Schließlich weitete sich das Tal und der Blick wurde frei auf den See.

Am nächsten Tag zieht eine Gewitterfront auf. Der peitschende Regen und Sturm läßt Fischerboote kaum vorwärts kommen, während Restaurantwirte um ihr Terrassenmobiliar fürchten mußten.

Wenig später beruhigt sich das Wetter, die kleinen Händlerboote können ihre Fahrt fortsetzen.

Im Hafen des Fischerviertels werden Fische nicht nur verkauft sondern auch getrocknet. Er ist auch Umschlagplatz für Trockenfisch. Umgeladen von LKW in kleine Boote gelangt er in den DR Kongo.

Die Motorradtaxis sind unentbehrlich für den Transport der Waren von und in die umliegenden Orte. Obst, Gemüse und Alltagsgegenstände werden in den kleinen Gassen gehandelt.

Auf dem Gelände unserer Nkupi Lodge & Camp lernen wir einen Spezialisten für Cichlidenzucht (Zierfisch-Buntbarsche) kennen. Marino forscht über Haltungsbedingungen der nach Europa versendeten Zierfische und steht in Kontakt zu verschiedenen Universitäten und Zierfischhändlern.

Die Kirche wurde von englischen Missionaren gegründet und ist Teil der britischen Kolonialgeschichte; ihre Ruine wurde zum Nationalen Monument Zambias erklärt.