weCruise Karin und Uli unterwegs

Westwärts über Tabora–Nzega–Singida nach Mto Wa Mbu

26. December 2023
Sumpflandschaft in Regenzeitvergrößern

Typisch Regenzeit

Wieder eine abwechslungsreiche Tour. Wie schon erwähnt begleitet uns die Regenzeit noch ein paar Wochen.

Die Sümpfe breiten sich bis an die Straßen aus. In dieser Gegend ist das offenbar nicht ungewöhnlich, denn, leider nur in der Ferne, sind Reisbauern auf ihren Feldern zu sehen.

In Tabora

suchen wir uns an den Straßenständen Lebensmittel zusammen. Anders als die Obeststände kommt die Bäckerei weniger plakativ daher. Es kostete einige Mühe, sie überhaupt auf einem Hof auszumachen.

Einfacher war es in Nzega einen guten Autowaschplatz zu finden – die häufigen Regenfahrten auf roten Pisten und Baustellenabschnitten hinterließen zwar eine schöne aber doch störende Patina.

Auch wir konnten mal wieder etwas Komfort gebrauchen. In Singida fanden wie ein Hotel am See, das auch Ausflugsziel von vielen einheimischen Familien war, mit Biergarten und großem Spielplatz für die Kinder.

Visionen der Landesmutter real werden zu lassen wird auch hier noch manche Anstrengung einfordern.

Wir fahren weiter über Land: Dorf reiht sich an Dorf, die Marktstände mit ihrem bescheidenen Angebot ähneln sich, die Menschen begegnen sich mit freundlicher Zurückhaltung.

Kurz vor Mto Wa Mbu biegen wir ab, haben uns per WhatsApp für Camping auf einem Bauernhof angemeldet. Die Schweizer Familie in zwei Generationen fühlt sich hier in den Bergen zu Hause. Ziegen, Schafe und Schweine werden gehalten. Zinnienfelder dienen der Samenproduktion, deren Ernte nach Europa verkauft wird.

Erholung bietet das Migombani Camp in Mto Wa Mbu: Stellplätze auf lawn, Pool mit Weitblick, perfekt funktionierende Sanitäreinrichtungen, Wäscheservice, Restaurant; alles stilsicher gestaltet.

Von hier aus wollen wir in den Ngorongoro Crater fahren.